Erkenntnis (Teil 2)

Was bisher geschah?… Kannst Du hier nachlesen.
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Eine Fahrt ins Blaue! Es war, als hätte man mich mitten auf dem Atlantik ohne Kompass auf einer aufblasbaren Gummiluftmatratze ausgesetzt.
Und Coco verkörperte den Wind und die Gezeiten, die fortan mein Ziel bestimmen würden. Ich hatte völlig die Kontrolle über die Situation verloren.

Ich war hilflos, doch es war eine angenehme Art von Hilflosigkeit – die Art, bei der man sich freimacht von allen Alltagssorgen und sich vollkommen fallenlässt.
Eine Entführung! Ein bisschen kamen wir uns vor wie Mallory & Mickey in Natural Born Killers: nur mit Seifenblasenpistolen.

Als wir das Ortsschild von Hamburg passierten, dachte ich, wir hätten unser Ziel erreicht. Noch ahnte ich nicht, wie sehr ich ich mich täuschte.

“Wir sind gleich da. Ich muss kurz meiner Schwester Bescheid sagen. Gibst Du mir mal das Handy aus meiner Tasche?”, fragte Coco.

Cocos Schwester? Familie? Jetzt? Darauf war ich nicht gefasst! Ein romantisches Candlelight-Dinner auf dem heiligen Grün des HSV hätte mich weniger überrascht.

Mit einem ungeheuer dämlichen Gesichtsausdruck glubschte ich Coco an, während mein Kopf an einer schlagfertigen und intelligenten Äußerung arbeitete.
Da mir auf die Schnelle nichts besseres einfiel, griff ich in den Fußraum und fing an, in der Tasche nach dem Handy zu kramen.

“Hast du’s?”

“Noch nicht”, erwiderte ich schmunzelnd.

Frauenhandtaschen werden für mich auf Ewig ein Mysterium bleiben! Ich meine: Wie viel Lebenszeit geht wohl für die Suche in der Tasche drauf? Eine Stunde
pro Tag? Realistisch, oder? Und: Ist das auch ein internationales Phänomen? Kramen die Frauen weltweit in ihren Taschen? Das würde mich mal interessieren!

“Ach, lass. Wir sind ja gleich da. Keine Angst, wir bleiben nicht lange. Wir haben noch einen langen Weg vor uns!”, lachte Coco.

In diesem Moment fiel mir ein großer Stein vom Herzen. Ich weiß auch nicht, warum mich der Gedanke an Cocos Familie so aus der Ruhe brachte.
Coco war mein Schwarm – doch so gut kannte ich sie nun auch nicht. Das Familie-Kennenlernen hatte für mich einen leisen Hauch von Verpflichtung.
Und der passte mir in diesem Moment überhaupt nicht!

“Wir leben in Zeiten der Unverbindlichkeit”, dachte ich. Männer tun sich damit sowieso seit jeher schwer und unsere Generation im Speziellen.

“Jederzeit kündbar.”

“Ohne Mindestlaufzeit.”

“14-Tage-Rückgaberecht.”

Das sind die Slogans, die neben “billig”, “günstig” und Konsorten unser Werteverständnis geprägt haben. Naja, meistens macht man sich dann doch mehr
Gedanken als nötig, oder?

Cocos Schwester wohnte mit Ihrem zukünftigen Mann in einer bilderbuchmäßigen Familiengegend: Gardinen, Vorgärten, Carports und Gartenzwerge
bestimmten das Stadtbild dieser Siedlung. Der Anblick eines autowaschenden Rentners mit 3/4-Hose verursachte ein schmerzhaftes Stechen in meiner
Schläfengegend und erinnerte mich an eine Frage, die mich seit langer Zeit beschäftigt hatte:

Ist dir schon mal aufgefallen, dass an der Grenze, wo in der Regel auch das Rotlichtbusiness aktiv ist, immer massenhaft Gartenzwerge verkauft werden?

Erstens: Warum ist das so?

Zweitens: Sollte man sich als Frau Gedanken machen, wenn der Mann anfängt, Gartenzwerge in den Vorgarten zu stellen?

Als wir vor einem backsteinernen Mehrfamilienhaus hielten, hatten wir unser Ziel erreicht. Kaum hatte Coco die Klingel gedrückt, hörte ich auch schon
aufgeregtes Gekreische aus dem Inneren. Eine Tür wurde aufgeschlagen, schnelle Schritte waren zu hören – höchstwahrscheinlich Pantoffeln auf gefliestem
Boden –, dann öffnete sich auch schon das Schloss.

“Heeeeeeeyyy!”, kreischte die eine.

“Haaaaaallllooooo. Wir sind daaaaaaaa”, kreischte die andere.

Ich überließ die beiden ihrer Begrüßungszeremonie (Umarmen, Knuddeln, Küssen, Kitzeln & Lachen) und beteiligte mich nur passiv (Grinsen und Nicken
– keine Ahnung, warum Nicken… war aber so).

Wie auf Kommando drehten auf einmal beide den Kopf zu mir.

“Und du bist dann wahrscheinlich René!”

“Genau der bin ich.” Sagte ich etwas unbeholfen. “Und du bist?”

“Ich bin Jana”, sagte sie. “Cocos Schwester. Aber du kannst mich Kleine nennen. Alle nennen mich so.”

“Ok, Kleine“, sagte ich augenzwinkernd.

Noch nie zuvor habe ich eine so seltsam eingerichtete Wohnung gesehen. Alle Möbel waren so exakt aufeinander abgestimmt, dass man das Gefühl hatte,
durch Ikea zu laufen. Selbst die Accessoires wie Zeitschriften, Stifte, Bücher, Gläser usw. standen an exakt den gleichen Positionen wie im
IKEA Katalog 2/12 auf Seite 243.

Wir nahmen auf dem Sofa FRIHETEN Platz, wo Mann BJOLE mit Strickpulli SVERGLEM schon auf uns wartete. Ich wollte mich gerade nach dem Bällebad im
Kinderzimmer erkundigen, als man mir eine dampfende Tasse schwarzen Kaffee vorsetzte.

“Mit Milch und Zucker?”, fragte man mich.

Kleine stellte Milchkännchen und Zuckerdose auf den Tisch und brachte uns aufgeregt ein Fotoalbum – Was eigentlich überflüssig war, denn der gesamte
Wohnraum war tapeziert mit Bildern von den beiden. Auf Postergröße schaute das Paar von den Wänden auf uns herab. Selbst auf der Toilette wachten
sie von einem an der Tür befestigten Bild aus über Zucht und Ordnung.

Ich war dementsprechend glücklich, dass Coco mir nicht zu viel versprochen hatte: Gerade war der Kaffee ausgetrunken, da sagte sie schon:

“Tut mir leid, Kleine. Wir müssen leider schon wieder los.”

“Kein Problem. Ihr habt ja noch einen weiten Weg, stimmt’s, René?”, entgegnete Jana schelmisch. “Er weiß ja noch gar nicht, wo es hingeht, oder?”

“Nein, noch nicht”, lachte Coco.

Als wir wieder im Auto saßen, fragte ich Coco, ob sie mir denn nun verraten mochte, wo unsere Reise hingehen würde. Doch sie antwortete nur: “Vielleicht.”

Es dauerte nicht lange, bis mich die ruhige Vibration des Fahrzeugs in einen sanften Schlaf wiegte. Als ich die Augen das nächste Mal öffnete, dämmerte es bereits.

“Hey, wieder da?”, fragte Coco.

“Wo sind wir?”, fragte ich schlaftrunken.

“Ungefähr 100 Kilometer vor Amsterdam – unserem Ziel!”

Beim Anblick meines fassungslosen Gesichtsausdrucks prustete Coco los und bekam einen kleinen Lachkrampf.

“AMSTERDAM? WIR FAHREN NACH AMSTERDAAAM?”, brüllte ich euphorisch.

“JAAAAAAAAA! Freust du dich?”

“Eyy, natürlich freu’ ich mich! Ich wollte schon immer mal nach Amsterdam!”

“Gut, aber wir haben nicht so viel Zeit für Scherze. Wir müssen langsam mal das Navi anwerfen. Kannst du das bitte übernehmen?”, fragte Coco.

Ich tat, wie mir geboten, und nicht mal eineinhalb Stunden später standen wir vor unserem kleinen schnuckeligen Hotel am Rande der Amsterdamer Innenstadt.

Statt der von Coco geplanten zwei Nächte blieben wir ganze vier Tage im wunderschönen Amsterdam. Mit allem, was dazugehört: Fahrrad fahren, Coffeeshop
& Sexmuseum. Den Rest der Zeit verbrachten wir damit, in der Stadt herumzuflanieren. Und natürlich nahmen wir uns auch viel Zeit für uns. Für uns zwei.

Als wir am letzten Tag die Sachen in den Kofferraum packten, schauten wir uns tief in die Augen. Wir lächelten uns fast eine Minute lang an. Ich glaube,
in diesem Moment realisierte ich, dass wir kurz vor dem Ende unserer Odyssee standen.

Dieses Mal übernahm ich den Job des Fahrers. Wir machten nur einen kurzen Stop bei Hannover und fuhren anschließend durch nach Berlin. Ich wünschte mir,
die Zeit in diesem Moment anhalten zu können, doch sie verging wie im Flug. Schneller, als ich es mir gewünscht hatte, standen wir wieder vor meiner Haustür.

Da Coco am nächsten Morgen bei ihrer Arbeit benötigt wurde, folgte eine unheimlich ausdauernde Verabschiedungszeremonie. Wir küssten uns sinnlich und
versprachen, nicht zu viel Zeit bis zu unserem Wiedersehen verstreichen zu lassen. Und dann war es wieder soweit: Ich war zurück in meinem alten Leben –
Im Alltag. Willkommen, Berlin Jungle!

Ich freute mich, Daniel nicht in der WG anzutreffen. Ich hatte das Gefühl, jetzt erst mal eine kleine Ruhephase für mich beanspruchen zu müssen. Ich schrieb
Coco noch eine SMS und bald darauf schlummerte ich bei irgendeiner Tierdoku ein.

Wieder einmal war es das Handy, das mich tags darauf aus dem Bett klingelte.

“H-hallo?”, stammelte ich verschlafen.

Am anderen Ende des Hörers holte mich ein wacher Daniel aus dem Schlaf.

“Na, mein Freund! Biste wieder in Boogiedown Berlin? Pass auf: Das kommt jetzt ein bisschen plötzlich, aber während du im Urlaub warst, haben wir spontan
einen Büroraum bezogen. Kannst du vorbeikommen? Ich wollte mit dir ein paar Sachen besprechen.”

Ich erschrak. Nicht mal zwei Wochen und Daniel bezieht ein Büro? Und ich weiß nichts davon?

“Jedenfalls wär’ es super, wenn du dich heute mal blicken lässt. Bia ist auch hier. Kannst du am Nachmittag rumkommen? So 16 Uhr?”

“Ehhm… ja, klar komm’ ich rum! Geile Sache! Soll ich meinen Laptop mitbringen?”

“Ja, wenn du magst. Adresse schick’ ich dir nachher über Facebook, ok? Ich muss jetzt auflegen, ist alles ein bisschen hektisch hier”, sagte Daniel ernst.

“Alles klar. Bis nachher!”

Das war ein Schock. Ohne Zeit zu verlieren, stieg ich aus dem Bett und ging hinüber in Daniels Raum. Tatsächlich: Schreibtisch, Drucker, Rechner, Boxen – alles weg!

“Was passiert hier nur?”, dachte ich. Und worüber wollte Daniel mit mir reden?

Am liebsten wäre ich gleich vorbeigekommen, um herauszufinden, was los war. Die Stunden der Ungewissheit, die bis dahin vergingen, waren die Hölle.
Gegen 15:00 Uhr machte ich mich angespannt auf den Weg in das neue Büro. Als ich klingelte, meldete sich Bia an der Telefonanlage.

“Hallo, René! Ich lass’ dich rein. Vierter Stock.”

Daniel und Bia erwarteten mich an der Tür. Wir begrüßten uns. Ich bekam einen Kaffee und fing an, von meinem verrückten Urlaub zu erzählen. Die beiden
hörten mir begeistert zu. So etwas passierte einem ja nicht jeden Tag. Das verheißungsvolle Gefühl aber wollte nicht abnehmen. Doch leider bin ich nicht
der Typ, der sich leicht damit tut, gewisse Dinge anzusprechen.

Als ich mit meinen Ausführungen am Ende war, folgte eine angespannte Ruhepause, die mich an eine Szene aus einem alten Italo-Western erinnerte.

“Kippchen?”, fragte ich in die Runde.

“Jo”, sagte Daniel.

Wir gingen auf den Balkon und drehten eine Zigarette.

“Hier hat sich einiges verändert, René”, begann Daniel.

“Ja, das seh ich. Wie läuft’s? Was passiert hier gerade?”

“Na, du weißt ja, dass Bia bei Ableton aufgehört hat und jetzt Vollzeit bei uns ist. Das heißt, jetzt müssen wir alles umbauen.”

“Ja, ich weiß. Und?”, fragte ich trocken.

Und… darüber wollte ich mit dir sprechen: Ich weiß, du hast gerade eine heftige Zeit hinter dir”, entgegnete Daniel.

“Ach, was… is’ alles wieder cool”, sagte ich.

“Das glaube ich dir nicht. Du brauchst nicht den coolen Typen zu spielen, René. Die letzten 6 Monate waren heftig für dich… die wären für jeden heftig gewesen.”

Entgeistert blickte ich Daniel an.

“Ich glaube, dass du verdammt unglücklich bist”, fuhr Daniel fort.

“Ich meine, in der letzten Zeit hast du weder den Kopf bei unserer Firma gehabt, noch hast du den Kopf bei deinem DJ-Zeug gehabt. Nikolaj Frost ist seit
eineinhalb Jahren quasi keinen Meter vorangekommen. Du spielst auf irgendeiner Party, schießt dich vielleicht noch ab und sitzt dann am nächsten Tag
ab 10 Uhr völlig fertig vor deinem Rechner und musst den Geschäftsmann spielen. Die Riesenfurunkel, die du bekommen hast und so…
So geht’s einfach nicht mehr weiter.”

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich wollte widersprechen, doch die Worte, die gefallen waren, hallten noch als waberndes Echo durch meinen Kopf.

“Weißt du, René, ich muss einfach wissen, woran ich bin. Unser Baby ist gerade dabei, größer zu werden, und wir brauchen dich hier. Aber wenn, dann
brauchen wir dich mit 120 Prozent, verstehst du?”

“Ja”, sagte ich kleinlaut und blickte beschämt gen Boden.

Die Worte waren zu entwaffnend, um etwas anderes sagen zu können. Das 3000°-Festival und die sonnige Zeit mit Coco hatten mich fast vergessen lassen, in
welch tiefer Krise ich noch vor meinem Urlaub steckte. Automatisch fasste ich mir an den Kopf, wo ich das Furunkel noch deutlich spürte.

“René, du hast viel Talent und ich glaube an dich. Du kannst es sowohl mit uns hier in der Firma als auch als DJ packen. Aber beides auf einmal – in dem
Ausmaß – kriegst du einfach nicht auf die Reihe. Ich brauche eine Entscheidung von dir. Du musst dich entscheiden ob unser Traum hier – von unserer
Firma – auch dein Traum ist, oder ob dein anderer Traum stärker ist. Das muss ich jetzt einfach wissen. Nimm dir Zeit, aber spätestens in zwei Wochen
möchte ich Klarheit haben. Entweder du kommst mit deinem Laptop vorbei und sagst ‘Business, here I am!’, oder du kommst vorbei und sagst ‘100%
Musik!’ Egal, wie du dich entscheidest, du hast meine hundertprozentige Unterstützung. Aber zieh’ es durch!”

Als ich den Weg nach Hause antrat, rauchte mein Kopf vor lauter anstrengenden Gedanken. Lange ist es her gewesen, dass mir jemand so eine Ansage
gemacht hatte. Zunächst war ich sauer auf Daniel, doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr konnte ich ihn verstehen.

Zuhause angekommen, setzte ich mich in mein Zimmer und hörte ein altes Set von mir. All die Ereignisse der letzten Jahre schossen mir in den Sinn…
meine erste Fusion – gleich am Tag danach bestellte ich meine ersten Turnies –… meine ersten Gigs in der Heimat… wie ich in meiner Zeit als Zivi
sogar in der Mittagspause heimkehrte, nur um eine Stunde auflegen zu können… wie mich mein Freund Melone für Berlin begeisterte, um an der
SAE etwas über Tontechnik zu lernen – um zu lernen, wie man eigene Songs produzierte!

Ich verbrachte den Abend damit, alle Sets und Songskizzen herauszukramen. Mit jeder Sekunde, die verging, wurde mir klarer, dass ich all das,
was ich bisher tat, nur aus einem Grund getan hatte: Weil ich lange Zeit einen Traum verfolgte, der mir nun abhanden gekommen war.
Wie konnte ich ihn nur aus den Augen verlieren?

Als der letzte Song lief, wusste ich, dass ich meine Entscheidung eigentlich schon vor Jahren getroffen hatte.

Glücklich fiel ich in mein Bett und schrieb eine wunderschön romantische – fast kitschige – SMS an Coco. Ich träumte einen tollen Traum, der mich in
verschiedene Länder dieser Welt führte, und wachte voller Energie am frühen Morgen auf.

Ich überlegte, ob ich Daniel anrufen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Diese Nachricht wollte ich persönlich überbringen.

Gut gelaunt stand ich gegen 11 Uhr vor dem Büro am Bersarinplatz. Ich wusste nicht mit Gewissheit, ob er da sein würde, doch im Google-Kalender war kein
Termin eingetragen. Meine Chancen standen also gut.

Ich klingelte und einen kurzen Moment später tönte eine Stimme aus der Sprechanlage.

“Ja, hallo?”

Es war Daniel.

“Hi, mein Freund! Na, alles gut? Lässt du mich kurz rein?”, fragte ich.

“Renéééée – Das ist ja eine Überraschung! Na klar, komm rein. Wart–”

Die Tür klickte und schnellen Schrittes ging ich die Treppe hinauf. Als ich fast da war, verlangsamte ich meinen Schritt und bald darauf sah ich Daniel in
Hausschuhen im Türrahmen stehen. Etwas verwundert, aber entspannt, blickte er mich an.

Noch bevor er etwas sagen konnte, baute ich mich vor ihm auf und sagte so glücklich und so frei wie nie zuvor:

“Musik, Daniel… von ganzem Herzen Musik.”

TO BE CONTINUED…

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